Ich will ein Tipi
Und wie ich lernte, dass ich es verdienen darf
Ich will ein Tipi.
Nicht irgendwann. Nicht vielleicht.
Ich will ein Tipi.
Schon immer.
Das Bild in meinem Kopf
Die alten Weisen saßen in ihren Tipis und sammelten Geschichten.
Die Menschen kamen. Setzten sich ans Feuer. Erzählten.
Die Weisen hörten zu. Ohne zu urteilen. Ohne zu unterbrechen.
Sie bewahrten die Geschichten. Für die Menschen. Für die Zeit. Für immer.
Das Bild war immer da.
Seit ich denken kann, träume ich von einem Tipi.
Nicht von einem Haus. Nicht von einem Büro.
Von einem Tipi.
Einfach. Zeitlos. Verbunden mit der Erde.
Ein Raum für Geschichten.
Was ich bekommen habe
Ich habe eine Jurte.
Nicht schlecht, die Jurte. Sie ist schön. Sie hält mich. Sie schützt mich.
Aber es ist nicht das, was ich wollte.
Es ist wieder so eine Geschichte.
Über eigene Wünsche und fremde Lösungen.
Über Kompromisse und was wir wirklich wollen.
Über das, was „praktischer“ ist und das, was die Seele ruft.
Die Jurte kam, weil…
Eigentlich weiß ich nicht mal mehr genau warum.
War sie günstiger? Schneller lieferbar? Hat jemand gesagt: „Eine Jurte ist besser“?
Ich weiß nur: Ich wollte ein Tipi. Bekommen habe ich eine Jurte.
Und das ist okay. Die Jurte ist der Anfang.
Aber das Tipi? Das Tipi kommt noch.
Was ein Tipi kostet
CHF 11’000.
Mit Boden. Hochwertig. Wetterfest.
Ich habe recherchiert. Ich weiß genau, welches ich will.
Das ist nicht „mal eben“. Das ist nicht „Taschengeld“.
Das ist: Ich muss es mir verdienen.
Der Moment der Ungeduld
Gestern Morgen wachte ich auf und das Tipi war wieder in meinem Kopf.
Nicht als sanfter Traum.
Als Dringlichkeit.
„Ich könnte an die Pensionskasse gehen.“
Der Gedanke war plötzlich da. Verlockend. Einfach.
CHF 11’000? Kein Problem. Ein Antrag. Ein paar Wochen warten.
Tipi bestellt. Fertig.
Schnell. Sicher. Sofort.
Ich habe es wirklich überlegt.
Ernsthaft überlegt.
Die Frage, die alles änderte
Dann hat mich jemand gefragt:
„Ist das die Transformation? Oder verpasst du sie?“
Ich habe gestutzt. „Was meinst du?“
„Das Tipi durch deine Pensionskasse zu finanzieren ist einfach. Aber ist das der Weg? Oder ist der Weg: Zu beweisen – dir selbst – dass deine Arbeit CHF 11’000 wert ist?“
Bumm.
Natürlich.
Natürlich ist das die Transformation.
„Zu wenig für mich“
Ich trage einen Glaubenssatz mit mir herum.
Seit Jahren. Vielleicht Jahrzehnten.
„Es gibt zu wenig für mich.“
Beim Essen. Beim Geld. Bei der Zeit. Bei allem.
Immer dieses Gefühl: Nicht genug.
Neun Jahre lang hatte ich keine einzige Stunde für mich alleine.
Keine. Null. Pro Woche.
Ich war für alle da. Für die Kinder. Für den Hof. Für die Tiere. Für andere.
Nur nicht für mich.
Weil: Es gibt ja nicht genug.
Es gibt zu wenig Zeit. Zu wenig Geld. Zu wenig Raum.
Zu wenig für mich.
Die Pensionskasse = der alte Weg
An die Pensionskasse zu gehen würde bedeuten:
„Ich kann es nicht selbst verdienen.“
„Meine Arbeit ist nicht genug wert.“
„Ich muss auf meine Zukunft zurückgreifen, weil jetzt zu wenig für mich da ist.“
Das ist der alte Weg.
Der Weg von „zu wenig für mich“.
Der neue Weg?
Zu beweisen – mir selbst – dass es GENUG für mich gibt.
40x „Erzähl mal“
Ich bin Story Keeperin.
Als 6/2 Projektorin sammle ich Geschichten.
Nicht nur meine eigenen. Auch deine. Unsere.
Ich biete seit kurzem Sessions an.
„Erzähl mal“.
Du kommst zu mir. Ich sage: „Erzähl mal.“ Du erzählst.
Ich höre zu. Wirklich zu.
2-3 Stunden. CHF 250.
40x „Erzähl mal“ = CHF 10’000 = mein Tipi.
Die Transformation
Das Tipi ist nicht einfach ein Tipi.
Das Tipi ist der Beweis.
Beweis, dass Menschen bereit sind, für meine Arbeit zu zahlen.
Beweis, dass „Geschichten sammeln“ wertvoll ist.
Beweis, dass ich es verdienen kann – durch meine eigene Arbeit.
Beweis, dass es GENUG für mich gibt.
40 Mal werde ich es erleben:
Jemand sagt JA zu „Erzähl mal“. Jemand zahlt CHF 250. Jemand sagt: „Das war es wert.“
40 Mal werde ich den Glaubenssatz „zu wenig für mich“ widerlegen.
Bis er endlich verschwindet.
Und dann – nach 40 Sessions – steht das Tipi.
Nicht bezahlt von meiner Pensionskasse.
Nicht geliehen von der Bank.
Verdient durch meine Arbeit.
Durch Geschichten sammeln.
Durch Zuhören.
Durch das, was ich am besten kann.
Das Tipi als Symbol
Wenn das Tipi dann steht, wird es nicht nur ein Tipi sein.
Es wird sein:
- Der Raum, wo ich weitere Geschichten sammle
- Der Beweis, dass ich es verdient habe
- Das Symbol meiner Transformation
- Mein „Es gibt GENUG für mich“ in physischer Form
Die alten Weisen saßen in ihren Tipis und sammelten Geschichten.
Ich werde in meinem Tipi sitzen.
Und Geschichten sammeln.
Weil ich es mir verdient habe.
8-12 Monate
So lange wird es dauern.
Vielleicht schneller. Vielleicht langsamer.
Das ist Projektor-Timing.
Ich werde nicht pushen. Nicht verkaufen. Nicht hetzen.
Ich werde schreiben. Geschichten teilen. Sichtbar sein.
Menschen werden meine Geschichten finden.
Manche werden sich eingeladen fühlen.
Manche werden „Erzähl mal“ buchen.
Und mit jeder Session komme ich meinem Tipi näher.
Und meinem „Es gibt genug für mich“ auch.
Willst du Teil dieser Reise sein?
Auf zwei Arten kannst du dabei sein:
1. Buche „Erzähl mal“
Du kommst zu mir (online oder auf meinem Hof).
Du erzählst mir deine Geschichte.
Ich höre zu.
Als 6/2 Projektorin sehe ich, was oft verborgen bleibt.
Muster. Zusammenhänge. Vielleicht dein Design.
Was auch immer im Moment gesehen werden will.
2-3 Stunden. CHF 250.
2. Folge der Reise
Ich werde weiter schreiben.
Über die Transformation. Über die Sessions. Über den Weg zum Tipi.
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geschichten.
ungefiltert. verletzlich. echt.
Claudia
6/2 Milz-Projektorin
projektorin.ch